20. Dez 2018

Vorgaben zur elektronischen Patientenakte veröffentlicht

Die gematik hat die Spezifikationen, Zulassungsverfahren und Feldtestkonzepte für die Komponenten und Dienste zur elektronischen Patientenakte (ePA) veröffentlicht.

Anhand dieser Veröffentlichung können Hersteller ihre jeweiligen Produkte implementieren und eine Zulassung bei der gematik beantragen. Für eine Zulassung der gematik wird vom jeweiligen Antragsteller vorausgesetzt, dass die in den Spezifikationen enthaltenen Anforderungen an die Funktionalität, Interoperabilität und Sicherheit erfüllt worden sind.

Dabei berücksichtigen die Festlegungen der gematik bereits wesentliche Teile, die im den Gesetzentwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) festgehalten sind.

Die alternative Authentisierungs-Option für die Versicherten und die Möglichkeit zum Transfer von Krankenkassendaten in die ePA des Versicherten sollen jedoch erst in der Folgestufe 1.1 der ePA umgesetzt werden. Die Veröffentlichung der Stufe 1.1. soll parallel im Frühjahr 2019 erfolgen, wenn das TSVG in Kraft treten wird. 

Einen Zulassungsantrag können die Hersteller bereits jetzt bei der gematik stellen und mit der Umsetzung der ePA in Stufe 1.0 beginnen. Die Spezifikationserweiterungen der Stufe 1.1 können anschließend in die laufende Implementierung einfließen.

Spätestens ab dem 01.01.2021 werden die gesetzlichen Krankenkassen nach dem Gesetzentwurf zum TSVG dazu verpflichtet, ihren Versicherten spätestens eine von der gematik zugelassene ePA zur Verfügung zu stellen.

 

Quellen:

gematik - Pressemitteilung

gematik - Dokumentenpaket

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Datum
20. Dezember 2018
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