06. Mär 2019

Zukunftswerkstatt: Blockchain im Gesundheitswesen

Am 27. Februar fand ein Ideenwettbewerb mit dem Thema Blockchain im Gesundheitswesen statt. Ausgerichtet wurde dieser vom Bundesministerium für Gesundheit. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte Ende Oktober letzten Jahres dazu aufgerufen, Ideen und Konzepte zur Anwendung der Blockchain-Technologie im Gesundheitswesen einzureichen. Es wurde ein Preisgeld von bis zu 15.000 Euro in Aussicht gestellt.

Kurzer Exkurs zur Blockchain:
Eine Blockchain ist eine neue Technik zum sicheren Austausch und Speichern von Daten. Die Daten werden dezentral auf einer Vielzahl von Blöcken (diese sind z.B. Computer, Server, Speichermedien) gespeichert, welche alle untereinander wie eine Kette (engl. Chain) verbunden sind. Daher auch der Name Blockchain. Durch diese dezentrale Speicherung wird auch kein Dritter zur Steuerung dieser Daten, wie ein Administrator, benötigt.

Ende Februar wurden dann 20 Finalisten ins Bundesgesundheitsministerium eingeladen um ihre Projekte vorzustellen.

Den ersten Platz belegten Irina Hardt und Dr. Christian Sigler. Ihre Idee ist ein elektronisches Betäubungsmittelrezept (eBtM). Mit Hilfe einer privaten Blockchain sollen Arztpraxen, Apotheken und Aufsichtsbehörden die Rezepte sicher digital verwalten können. Dies soll die Betäubungsmittelsicherheit steigern und den Verwaltungsaufwand senken.

Ziel des Ideenwettbewerbs war es, eine Übersicht über mögliche Potentiale der Blockchain-Technologie zu bekommen. Basierend auf diesen Ergebnissen, soll dann über eine mögliche Förderung verschiedener Projekte in diesem Bereich nachgedacht werden.

 

Weitere Informationen und Quelle: Bundesgesundheitsministerium

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Datum
06. März 2019
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