18. Mär 2019

Uniklinikum Gießen/Marburg und Philipps-Universität Marburg an europaweitem Projekt beteiligt

Das Projekt „PD_Pal“ soll eine Verbesserung der Palliativversorgung bei Parkinson-Therapie durch Telemedizin ermöglichen. Es wird mit einer Summe von vier Millionen von der Europäischen Union gefördert.

Mit fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung verschlechtert sich auch oft der Bewegungsumfang des Patienten. Dies führt häufig zu sozialer Isolation und beeinträchtigt auch die Kommunikation mit den behandelnden Ärzten.

Mit Hilfe des „PD_Managers“, einem Wearable (Mini-Computer, der oft als Armband getragen wird), werden Daten zu Bewegung und körperlichen Funktionen aufgezeichnet. Diese Daten sollen dann telemedizinisch von den behandelnden Ärzten ausgewertet werden können.

Im Zuge des Projekts sollen auch sogenannte „Parkinson-Nurses“ eingesetzt werden. Diese werden speziell zur Parkinson-Betreuung und dem Umgang mit eintretenden Problemsituationen geschult.

Geleitet wird das Projekt von der italienischen Universität Padua. In Deutschland sind die Philipps-Universität Marburg und das Uniklinikum Gießen/Marburg beteiligt.

In Marburg soll eine Machbarkeitsstudie des Vorhabens mit 25 Patientinnen und Patienten durchgeführt werden.

 

Quellen:

pdpal.eu

Ärzteblatt

 

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Datum
18. März 2019
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