18. Mär 2019

Berührungsloses Langzeitmonitoring der Atmung bei Kindern

Akute und chronische Erkrankungen der Atemwege zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden bei Kindern. Zur Beurteilung von Atembeeinträchtigungen existieren zwar medizintechnische Diagnoseverfahren, jedoch stehen diese erst für Kinder ab fünf Jahren zur Verfügung.

Im Zuge des Projekts soll ein berührungsloses Langzeitmonitoring entwickelt werden, welches auch bei Säuglingen und Kleinkindern Anwendung finden kann. Bewegungen, Körpertemperatur, Atemgeräusche oder Symptome wie Husten werden mittels 3D-Kamera und Mikrofon erfasst und durch Einsatz von Künstlicher Intelligenz erkannt und bewertet.

Diese Werte werden auf einem Monitor angezeigt und eine zugehörige mobile App informiert über kritische Zustände.

Beteiligt an dem Projekt sind der Fachbereich Gesundheit der Technischen Hochschule Mittelhessen, das Ingenieurbüro für Medizintechnik Wettenberg, die Kinder-Universitätsklinik Ostbayern und das Transmit-Zentrum für Bioakustik und Atemphysiologie Gießen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einer Summe von 1,1 Millionen Euro gefördert.

 

Quelle: Technische Hochschule Mittelhessen

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Datum
18. März 2019
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