28. Mai 2019

Die Medizin wird digitaler – JLU Gießen und UKE Hamburg bereiten ihre angehenden Mediziner darauf vor

Mit zunehmender Digitalisierung im Gesundheitswesen müssen auch Ärztinnen und Ärzte sich mit diesen neuen Thematiken befassen. Da es sich um ein sehr großes Themengebiet handelt, kann dies neben dem Klinikalltag zu einer großen Hürde werden.

Jedoch ist es wichtig, dass Ärztinnen und Ärzte ein gutes Verständnis von neuen Techniken haben, da letztendlich sie diese Techniken auch anwenden müssen.

Die ersten Universitäten haben dies nun erkannt und bieten ihren Medizinstudentinnen und -studenten die Möglichkeit schon während des Studiums erste Kompetenzen im Themengebiet der Digitalen Medizin zu sammeln.

Im April startete die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) in Kooperation mit der RÖHN KLINIKUM AG das Schwerpunktcurriculum „Digitale Medizin, eHealth und Telemedizin“. Studierenden sollen so praxisnah die theoretischen Grundlagen und Kenntnisse von aktuellen digitalen Anwendungen vermittelt werden. Diese sind beispielhaft die Telemedizin, Machine Learning, Big Data oder Medizinische Apps.

Anfang Mai hat das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) seinen integrierten Modellstudiengang Medizin Hamburg (iMED) um das Wahlpflichtcurriculum „Digital Health“ erweitert. Themen sind hier z.B. Fragen der Ethik und des Datenschutzes durch die Digitalisierung zu beleuchten. Außerdem zählen Inhalte wie Robotik, Deep Learning und Künstliche Intelligenz zu den Schwerpunkten.

 

 

Quellen:

JLU Gießen

Ärzteblatt

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Datum
28. Mai 2019
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