09. Dez 2019

Anpassungen zur Videosprechstunde in neuster Fassung des BMV-Ä

Q&A Videosprechstunde unter Einbezug neuer Änderungen aktualisiert

Durch die Änderungen an der Anlage 31b „Vereinbarung über die Anforderungen an die technischen Verfahren zur Videosprechstunde gemäß § 291g Absatz 4 SGB V“ zum Bundesmantelvertrag-Ärzte und die Neuregelung der Anlage 4b „Vereinbarung über die Authentifizierung von Versicherten bei der ausschließlichen Fernbehandlung“ zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä), gibt es mehr Rechtssicherheit in Bezug auf die Identifikation des dem Arzt bisher unbekannten Patienten und die sonstigen Voraussetzungen der Videosprechstunde.

Als Voraussetzung entfallen ist die schriftliche Einwilligung in Datenerhebung, -verarbeitung und –nutzung. Nunmehr genügt die bloße (ausdrückliche) Einwilligung nach den Anforderungen des Artikel 9 Absatz 2 lit. a) i. V. m. Artikel 7 DS-GVO. Das bedeutet, dass genau wie vorher im Zweifel der Nachweis der Einwilligung in die Datenverarbeitung etc. von dem Behandelnden erbracht werden können muss. Dies muss aber nicht mehr durch schriftliche Erklärung des Patienten geschehen, sondern kann etwa durch eine Aufzeichnung in den Unterlagen des Arztes nachgewiesen werden.

Ausführlichere Informationen zu diesen und weiteren Änderungen entnehmen Sie unserem unter Einbezug dieser Neuerungen aktualisierten Q&A Videosprechstunde im Downloadbereich.

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Datum
09. Dezember 2019
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