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PVS/KIS Kommunikation

Mit dem Krankenhausinformationssystem (KIS) wird ein umfassendes, integriertes Informationssystem in einem Krankenhausbetrieb bezeichnet. Ein KIS gewährleistet sowohl die vollständige Dokumentation von Prozessen als auch die volle Integration in Arbeitsabläufe in einem Krankenhausumfeld.

Das Ziel eines KIS ist es, autorisierte Mitarbeiter die Möglichkeit zu geben, jederzeit und ortsunabhängig über sichere Zugangswege auf die für sie freigegebenen notwendigen Informationen zuzugreifen und diese miteinander austauschen zu können.

Zu den Komponenten eines KIS gehören beispielsweise das Laborinformationssystem (LIS), das Patientendatenverwaltungssystem (PDMS), oder das Radiologieinformationssystem (RIS). Die Integration der Daten aus verschiedenen Teilsystemen erfolgt durch ein Data Warehouse.

Praxisverwaltungssysteme, kurz PVS, sind das Pendant zum KIS und kommen bei niedergelassenen Ärzten zum Einsatz, um eine verlaufsorientierte Dokumentation zu gewährleisten. Trotz ähnlichen Überschneidungen zum KIS beinhaltet ein PVS angepasste Funktionen zur Praxisorganisationen, wozu zum Beispiel die Terminplanung, Online-Abrechnung oder die elektronische Kommunikation zählen. Zu einer der Kernfunktionalitäten von PVS gehören die Erstellung von Rezepten und Medikationsplänen. Für den elektronischen Datenaustausch und Abrechnungszwecke kommen bei niedergelassenen Ärzten eine Reihe von verschiedenen xDT-Standards zum Einsatz.

 

Vivienne Djamilla Mekhzoum
Vivienne Djamilla Mekhzoum

Vivienne Djamilla Mekhzoum

Master of Science (M.Sc.), Mitarbeiterin
Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health des Landes Hessen
Nordanlage 19, 35390 Gießen, Hessen, Germany

info@ehealth-zentrum.de
Susanne Tran
Susanne Tran

Susanne Tran

Master of Science (M.Sc.), Mitarbeiterin
Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health des Landes Hessen
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