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Standardschnittstellen

Im medizinischen Bereich existieren verschiedene Fachrichtungen, die eigene Softwaresysteme im Einsatz haben. Eine Kommunikation und Datenaustausch zwischen diesen Systemen ist über Schnittstellen möglich. Eine Standardschnittstelle definiert sich durch etablierte Normen oder Anforderungen einer miteinandergeteilten Verbindungsstelle. Diese Verbindung kann zwischen zwei oder mehreren Prozessen, Komponenten oder Programmen bestehen. Ein wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang ist die Interoperabilität. Diese bezeichnet die Fähigkeit der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Systemen nach einem bestimmten Standard. Die Schnittstelle dient demnach als Anwendungsbereich, der die Kommunikation zu anderen Anwendungen ermöglicht. Hierbei überprüft ein Kommunikationsserver die bestehenden Verbindungen. Nachrichten können somit über die aufgebauten Verbindungen ausgetauscht werden. Kommunikationsserver haben eigene Transportprotokolle zur Verfügung, die für den Nachrichtenaustausch benutzt werden. Hierbei überwacht der Kommunikationsserver die Übersetzung der Datenformate in den Systemen. Bekannte Beispiele für Standardschnittstellen im Gesundheitswesen sind der xDT-Kommunikationsstandard, DICOM („Digital Imaging and Communication“) oder FHIR („Fast Healthcare Interoperable Resources“).