Die besten Forschungsergebnisse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nützen nichts, wenn sie nicht in der Praxis erprobt werden können. Daher haben die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, das Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health Hessen (KTE) sowie der Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) und die beteiligten Philipps-Universität Marburg, Justus-Liebig-Universität Gießen und die Technische Hochschule Mittelhessen eine Absichtserklärung zur „Praxispilotierung von Forschungsprojekten im Bereich E-Health und Künstliche Intelligenz in der Medizin“ unterzeichnet.

Auf dem Weg zur flächendeckenden Einführung des elektronischen Rezepts (E-Rezept) ist ein zentrales Qualitätskriterium der bundesweiten Testphase erfüllt: Insgesamt sind mittlerweile 33.506 E-Rezepte erfolgreich von den Krankenkassen abgerechnet worden, ohne Retaxierung aufgrund technischer Fehler.

Alle großen Softwarehäuser sind laut dem TI Score der gematik inzwischen offiziell für das E-Rezept bereit und haben die Funktion für ihre Kunden eingeführt. Nach Schätzungen der gematik sind demnach inzwischen 90 Prozent der Apotheken in Deutschland technisch in der Lage, E-Rezepte anzunehmen und zu verarbeiten.

Seit dem Wochenende sind mehr als 30.000 elektronische Rezepte (E-Rezept) in Apotheken einge­reicht worden. Die Abrechnung soll bis Ende Juli erfolgen. Das teilte die Gematik heute mit. Damit würde ein zentrales Qualitätskriterium der Testphase erreicht.