In der bundesweiten medizinischen Verbundforschung stellt ein schlüssiges Datenschutz­konzept oft eine Herausforderung dar. Um Forschenden in ihren Projekten entsprechend Hilfestellungen zu bieten, wurde deshalb im Jahr 2000 die Arbeitsgruppe (AG) Datenschutz der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF e. V.) gegründet. 

In einem Positionspapier nimmt der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) Stellung zur Bundestagswahl 2021: Darin fordert er unter anderem Bedingungen, die Innovationen made in Germany aktiv fördern. Vom KHZG über Telematikinfrastruktur und Apps auf Rezept bis hin zur elektronischen Patientenakte: In den vergangenen Jahren und Monaten habe die schwarz-rote Bundesregierung hierzulande wichtige Impulse für mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen gesetzt, schreibt der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) in einer Stellungnahme.

Die vorgesehenen Sanktionen bezüglich der notwendigen technischen Komponenten für einen ärztlichen Zugriff auf die elektronische Patientenakte (ePA) sollen unter bestimmten Bedingungen entfallen. Der Gesetzgeber hatte ursprünglich festgelegt, dass Arztpraxen spätestens ab dem 1. Juli 2021 über die notwendige Technik verfügen müssen, andernfalls sollte die Vergütung aus vertragsärztlicher Tätigkeit um 1 Prozent gekürzt werden. 

Das „Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz“ (DVPMG) ist heute vom Bun­des­tag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und Grünen beschlossen worden. Das Gesetz sieht eine Weiter­entwicklung digitaler Gesundheitsanwendungen, den Ausbau der Telemedizin, zusätzliche Einsatzmög­lich­keiten in der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) und eine Förderung der digitalen Vernetzung vor. Gesund­heits-Apps sollen künftig auch in der Pflege zum Einsatz kommen.